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SUMMARY:Workshop 12: Mütterrente, Versorgungsausgleich, Ausgleichansprüche
GEO:30;30
LOCATION:Hauptbahnhof - Bahnhofsvorplatz\, Köln\, \, \, 
DESCRIPTION:<h2>Rente, Mütterrente, Versorgungsausgleich, Scheidungs- und nichtehelich
 e Trennungseltern; Wechselmodell; Ausgleichansprüche</h2><p>„Familie“ ist 
 erst einmal „Zusammenleben mit einem/r Partner/in und ggf. – gemeinsamen, u
 nd/oder eigenen Kindern und/oder denen des/der Partners/-in“, also das orga
 nisieren des gemeinsamen Lebens. Und in der Familie – konkret unter den Erw
 achsenen, den Eltern – teilt man sich die Wahrnehmung der Verantwortung fü
 r das Ganze – insbesondere auch für die Pflege, Erziehung und Betreuung de
 r Kinder sowie der Bereitstellung der materiellen/wirtschaftlichen Lebensgr
 undlagen – gleichwertig – untereinander auf. Im Gesetz heißt es dazu (konkr
 et in Bezug auf die Verpflichtung zur Leistung von Kindesunterhalt; § 1606 
 Abs. 3 S. 2 BGB):</p><p>„§ 1606 BGB: § 1606: Rangverhältnisse mehrerer Pfli
 chtiger<br />(1) (3) 1… 2Der Elternteil, der ein minderjähriges Kind betreu
 t, erfüllt seine Verpflichtung, zum Unterhalt des Kindes beizutragen, in d
 er Regel durch die Pflege und die Erziehung des Kindes.</p><p>„Elternpflich
 t“ ist nicht nur</p><ul><li>eine Pflicht gegenüber dem eigenen Kinde, sond
 ern auch</li><li>eine persönliche (Mehr-)Belastung (im Vergleich zu kinderl
 osen Erwachsenen), und</li><li>eine Leistung für die Gesellschaft.</li></u
 l><p>Deshalb ist der Staat auch – grundrechtlich – nicht nur verpflichtet, 
 den Eltern(-teilen)</p><ul><li>das (an Einkommen – steuerfrei –) zu belasse
 n, was sie für den eigenen Lebensunterhalt, und für den ihrer Kinder benö
 tigen, sondern</li><li>im Falle, dass sie nicht hinreichend Einkommen haben
 , ihnen das – z. B. als Sozialleistung – zu geben.</li></ul><p>Und manchmal
  – besonders in Wahlkampfzeiten – meinen es gewisse Politiker ( z.B. die CS
 U mit den „klassischen ehelichen Hausfrauenmüttern“) besonders gut mit Ver
 sprechen, und schaffen dann die „Mütterrente“, inzwischen „Mütterrente I-
 III“. Auch zur selbstverständlichen Inanspruchnahme durch alle „nichtehelic
 hen Mütter“.</p><p>Väter, insbesondere „nichteheliche Väter“ sind und blei
 ben „Kindsväter“, also „Hurenböcke“ (vgl.: Duden); denen braucht man ja sol
 che Wohltaten nicht zu geben, bzw. diese werden von Sozialleistungen ausges
 chlossen.</p><p>In dem Workshop wird – ausgehend von einem erfolgreich durc
 hgefochtenen Fall – analysiert, und sodann herausgearbeitet</p><ul><li>kann
  man als Eltern die „Mütterrente“ selbstbestimmt untereinander aufteilen? 
 Wenn ja, wie muss man das machen, und unter welchen Voraussetzungen geht da
 s?</li><li>welche Gruppe von Männern/Vätern profitiert schon heute von der 
 Mütterrente, wann, auf welcher rechtlichen Anspruchsgrundlage, und unter w
 elchen Voraussetzungen?</li><li>gibt es darüber hinaus weitere Fallgruppen
  von Männern/Vätern, für die man rechtliche Anspruchsgrundlagen findet, um
  die „Mütterrente“ unter den Elternteilen aufzuteilen, und wenn ja, welche
  Fallgruppen, sowie welche Anspruchsgrundlagen sind das?</li></ul>
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